Samstag, 28. November 2015

Ein Schreibaby braucht einen festen Rhythmus!

"Das ist der Rhythmus wo man mit muss..." ^^

Jedes Baby braucht einen Rhythmus der den Tag strukturiert. 
Wirklich jedes Baby. 
Egal ob Schreibaby oder nicht. 
Ein Baby fühlt sich sicherer und geborgener, wenn sich die Abläufe immer gleichbleibend wiederholen. 
Gerade bei einem Schreibaby ist das besonders wichtig. Aber sehr viele Eltern haben am Anfang Probleme einen Tagesablauf zu strukturieren, vor allem beim ersten Kind! Alles ist neu und geht drunter und drüber. Das Baby möchte zu den verrücktesten Zeiten gestillt oder gefüttert werden und an einen Schlafrhythmus ist nicht zu denken. Doch genau in dieser Zeit sollte man mit dem "Ordnen" des Tages beginnen. So zumindest die Theorie.
Einem Baby einen Schlafrhythmus anzutrainieren ist am Anfang eh sinnlos. Es wacht halt auf wenn es Hunger hat. Und das ist auch gut so. 

Auch wir hatten und haben noch immer große Probleme den Tag fest durch zu strukturieren. Weiter unten beschreibe ich euch, wie wir am Anfang unseren Tag strukturiert haben und wie wir ihn mittlerweile strukturieren. 

Fangen wir mal am Morgen an:

Wir standen also auf und ich habe Baby Bohne erstmal gestillt. 
Danach wurde gewickelt und ein "Tagesoutfit" angezogen. Das soll unserem Baby zeigen, dass es jetzt eben Tag ist und wir jetzt wach sind :)
Bei uns vergingen mit dem Stillen und umziehen schon teilweise 3 Stunden und somit war Böhnchen eigentlich schon wieder müde. Denn ein Neugeborenes hat noch keine langen Wachphasen. 

Mittlerweile stehen wir morgens auf und Böhnchen bekommt eine Flasche. 
Danach fahren wir den großen in den Kindergarten und wenn wir wieder daheim sind ist Baby Bohne wieder müde :) Also ungefähr um 9:00 gehts ab ins Bettchen. Er wacht dann immer so 12:30 wieder auf und ist dann glücklich und ausgeruht.



Mittag:

Als Baby Bohne vor Wochen aus seinem Mittagsschläfchen aufwachte, folgte stundenlanges stillen. So war es eben mit ihm. Er war nur durch stillen zu beruhigen. 

Mittlerweile bekommt er nach dem aufwachen sein Fläschchen und danach wird er gewickelt. Dann spielen wir ein bisschen oder er guckt mir zu wie ich schreibe.

Nachmittags:

Ich hole jeden Nachmittag den Großen zu Fuß vom Kiga ab. Das hieß für Böhnchen: Ab in den verhassten Kinderwagen. Ich bekam den Tipp meiner Hebamme es meinem Böhnchen einfach immer wieder zu sagen. Immer wieder sagen, wir müssen da jetzt durch.!!!
Also Baby Bohne in den Wagen gelegt und unter Beschallung zum Kindergarten und zurück! Zu Hause war der Nachmittag dann begleitet von Schreien, Stillen und Schreien und wieder stillen.

Mittlerweile toleriert Baby Bohne den Kinderwagen halbwegs. Ich laufe also mit ihm los zum Kindergarten und mit viel Glück schläft er nochmal ein bisschen ein. 

Wenn wir wieder zu Hause sind wird es schwieriger. Mein Böhnchen ist dann immer sehr unruhig und schreit noch häufig bis zum Abend hin.

Abends:

Abends habe ich immer gestillt bis zum abwinken. Stundenlang. Dennoch haben wir von Anfang an immer das gleiche Abendritual. 

Baby Bohne wird nach dem futtern gewickelt und umgezogen. Dann wird das Licht gedämmt und die Musik angemacht. In der Zwischenzeit wird der Schlafsack auf der Heizung vorgewärmt. Das mag mein Böhnchen ganz besonders. Dann wird er in den Schlafsack gelegt und bekommt seinen Schnuller und sein Kuscheltuch. Einer von uns Eltern legt sich dann neben ihn und steckt im Notfall nochmal den Schnuller rein. Und meist ist nach 10 Minuten meckern Ruhe und mein Böhnchen schläft.

Und das ist unser ungefährer Tagesablauf. Und zwar wirklich jeden Tag! Großartige Veränderungen versuchen wir zu meiden. Und seit wir entspannter unseren Tagesablauf leben, ist Baby Bohne auch entspannter.

Wie läuft euer Tag mit eurem Baby?
Habt ihr noch mehr Ideen oder Tipps?

Bis zum nächsten Mal
Schenkt uns euer >Herz<

Freitag, 27. November 2015

Online-Studie

Diesen Aufruf habe ich bei Facebook entdeckt und habe gleich teilgenommen.
Habt ihr auch Interesse?


Mamas mit Babys (bis zu 12 Monaten) für eine Online-Studie zum Thema "Babys erstes Jahr" gesucht. In der Studie geht es um die Erfahrungen von Müttern zu den Themen, die im ersten Lebensjahr wichtig sind: Schlafen, Weinen & Beruhigen, Stillen, Fläschchen & Beikost, Muttersein & Familie werden sowie das Tragen von Babys in Tragetüchern und -hilfen. Jede Teilnehmerin erhält eine Zusammenfassung der Ergebnisse in Form eines kleinen Artikels. 



Partnerschaft und Kinder...

....

Für viele Menschen ist die Ehe der Höhepunkt in der Partnerschaft...
Für mich nicht. 
Ich sage es ganz ehrlich: Ich möchte nicht heiraten!

Für mich ist der Höhepunkt einer Partnerschaft nämlich ein Baby. Das Produkt der Liebe zwischen zwei Menschen.
Wenn ein Paar sich entscheidet ein Baby zu bekommen, dann ist diese Entscheidung eine Entscheidung fürs Leben. Und auch wenn immer wieder gesagt wird, ein Baby hält keine Partnerschaft aufrecht, so ist man doch trotzdem durch ein Kind ewig miteinander verbunden. Auch wenn es mit der Liebe mal zu Ende geht!

Unsere Kinder machen uns zu stolzen, glücklichen Eltern



Samstag 07:00 Uhr 
Wir stehen auf und machen Frühstück. 
Wir wischen das klebrige Nutella vom Tisch und sammeln die Eierschalen vom Boden auf. 
Der Papa räumt den Geschirrspüler ein und der Große rennt, Nutellaverschmiert und mit klebrigen Fingern durch die Wohnung. 
Die Mama sorgt dafür, dass alle wieder sauber werden und dann heißt es spielen. Während Mama das Baby füttert albert Papa mit dem Großen im Kinderzimmer. 
Zwischendurch wird versucht, die Wäsche in die Waschmaschine zu befördern und im gleichen Atemzug wird der Trockner geleert und die saubere Wäsche sortiert. 
Irgendwann stellt sich Papa in die Küche und kocht das Mittagessen, während Mama die Wäsche in den Trockner bringt und danach dem Großen mit dem Staubsauger hinterher rennt und seine Kekskrümel einsaugt.
Dann entsteht eine heikle Diskussion, ob an einem Samstag so früh der Fernseher laufen sollte!?
Resultat: Kind bockt...
Mama serviert das Essen für alle, der Große bockt noch immer.
Papa räumt die Teller ab und der Geschirrspüler wird entleert und gleich wieder eingeräumt.
Mittagsruhe Fehlanzeige -> der Große strotzt vor Energie.
Also raus an die Luft, ein Spaziergang durch die Stadt.
Wieder daheim räumt Mama den Trockner aus und sortiert die Wäsche wieder ein, Papa füttert das Baby, der Große darf Fernsehen.
Der Abend naht, es ist viel zu tun. Das Baby wird gebadet, der Große darf duschen.
Es gibt Abendbrot, das Baby ist müde und schreit.
Papa legt sich mit dem Baby hin und Mama erzählt dem Großen eine Geschichte...

Samstag 20:00 Uhr
Die Kinder schlafen!
Mama und Papa räumen die Küche auf, desinfizieren die Fläschchen, entsorgen den Müll, verräumen Spielzeug, gehen Duschen...

Samstag 22:00 Uhr
Mama und Papa sitzen auf dem Sofa.
Einen Film zu beginnen macht jetzt keinen Sinn mehr...

Samstag 22:30 Uhr 
Mama und Papa gehen ins Bett.
Papa gibt Mama einen Kuss und beide schlafen kuschelnd ein. 

Soooooo. 
Ist euch etwas aufgefallen? 
Nein?
Neben all dem Alltagsstress fehlten die kleinen, wichtigen Momente zwischen Mama und Papa alias FRAU und MANN!
Ich versuche mir immer einzureden, dass ich genug für meine Partnerschaft tue, aber wenn ich ehrlich zu mir bin, dann ist dieser oben beschriebene Samstag MEIN Samstag. Das ist allerdings ein guter Samstag ^^
Mit unserem schreienden Baby Bohne haben wir schon ganz andere erlebt.

Ich vergesse förmlich, meinem Mann zwischendurch mal einen Kuss zu geben. Ich vergesse es, ihn auch mal Schatz zu nennen und nicht immer nur Papa.
Ich vergesse manchmal, dass wir nicht nur Eltern sind, sondern auch noch Partner! 
Ein Paar.
Ein Liebespaar.

Eine Umarmung oder ein Kuss sind seltener geworden. Ein Abend allein ist gar nicht mehr möglich.
Wo bleibt die Liebe zwischen Eltern?


Wie geht es euch damit? Bekommt ihr Kinder und Partnerschaft unter einen Hut? Und wie seht ihr euren Partner? Seit ihr nur Mama und Papa oder seit ihr auch noch Mann und Frau?

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Donnerstag, 26. November 2015

Stillen gegen Schreien???

"Stillen ist das Beste für Ihr Baby...."

So ist zumindest die aktuelle Expertenmeinung. 
Ich möchte hier keine Diskussion lostreten, was nun besser ist. Stillen oder Fläschchen.? Es ist jeder Frau selbst überlassen ob sie stillt oder nicht. Manche Frauen können auch einfach nicht stillen. 
Oder sollte man vielleicht sogar sagen: Manche Babies können nicht stillen!?

Hebammen und Ärzte sind sich einig, dass es eine zu große oder eine zu kleine Brustwarze für ein Baby nicht gibt. Denn die Natur hat das alles aufeinander abgestimmt. Soll heißen, meine Brustwarze passt also genau in den Mund meines Babies. So viel zur Theorie. 
Die Praxis sah bei mir und Baby Bohne allerdings anders aus...


Es fing schon im Krankenhaus an. 
Mein Böhnchen hatte mächtig Kohldampf ^^
Zu diesem Zeitpunkt war er noch ein sehr ruhiges Baby. Alle Krankenschwestern waren begeistert von ihm. Er schrie eigentlich nie. Wenn er Hunger hatte quäkte er ein bisschen vor sich hin, aber von dem schrillen Schreien keine Spur.
Ich brauchte jedes Mal Hilfe um Baby Bohne anzulegen. Ohne Hilfe war es mir einfach nicht möglich. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl er macht den Mund nicht richtig auf. Er erwischte immer nur meine Brustwarze. Das tat natürlich höllisch weh. So ein Baby muss eben richtig angelegt sein. Stillen darf nicht schmerzen. Das tat es aber von Tag zu Tag mehr und Baby Bohne musste dann auch noch zugefüttert werden, weil er nichts aus der Brust herausbekam.
Aus Erfahrung mit meinem Großen Sohn wusste ich, dass die Nachfrage das Angebot regelt. Also immer wieder anlegen trotz Schmerzen. Baby Bohne machte einfach nicht den Mund auf. 
Eine Krankenschwester sagte mal zu mir: 

"Ach wie süß. Der küsst ja nur Ihre Brustwarze"

Und dabei lachte sie auch noch. Schönen Dank auch, dachte ich mir dabei.
Ich hatte mittlerweile wirklich starke Schmerzen. Mir ist bekannt, dass das Stillen die ersten paar Tage wirklich schmerzen kann. Die Brustwarzen müssen erst abhärten und das kann auch schon mal blutig werden...
Aber wenn auch das Baby Probleme dabei hat wird es nochmal kritischer.

Zu Hause angekommen ging das Drama weiter. Oder besser gesagt, es fing erst richtig an. Als mein Böhnchen nämlich mit dem Schreien anfing, war er nur durch Stillen zu beruhigen! Und das dauerhaft!!! Immer!!! 
Ich stillte quasi den ganzen Tag, weil es die einzige Möglichkeit war ihn zu beruhigen. 
Meine Schmerzen wuchsen ins unermessliche. Ich schrie fast bei jedem Anlegen auf. So schmerzhaft war es. Aufgeben kam aber für mich nicht in Frage. Ich wollte stillen, denn auch für mich bedeutete das Stillen etwas ganz, ganz tolles:
Endlich mal ein bisschen schlafen!!!
Denn sobald mein Böhnchen ein Weilchen getrunken hatte, wurden die Schmerzen erträglicher. 
Dennoch hatte ich das starke Bedürfnis etwas zu unternehmen. Eine Stillberaterin überprüfte meine Anlegetechnik und war zufrieden. Böhnchen war top angelegt. Sie sagte, er könnte vielleicht eine Verspannung im Kiefer haben. In meinem Post zur Osteopathie könnt ihr lesen, dass das nicht der Grund war. Baby Bohne hatte keine Verspannungen oder Blockaden. 
Stillhütchen waren meine letzte Hoffnung und so besorgte ich mir die Medela Stillhütchen aus der Apotheke. Und ich muss sagen, die haben uns gerettet. Damit konnte ich endlich besser stillen. Ich hatte immer noch Schmerzen, aber die waren sehr gut zu ertragen. Und Böhnchen kam auch super damit zurecht. 

Letztendlich habe ich nur 3 Monate voll gestillt. Irgendwann lehnte mich Baby Bohne einfach ab. Ich dachte erst es liegt an den Hütchen, aber als ich es ohne versuchte, wusste er schon gar nichts mehr damit anzufangen. Eigentlich schade. 
Denn Stillen war unser kleines Wundermittel gegen das exzessive Schreien von unserem Böhnchen!

Was meint ihr dazu? 
Hilft Stillen gegen Schreien und Unruhe? 
Oder glaubt ihr daran, dass die Anspannungen und Unsicherheiten der Mutter über die Muttermilch auf das Baby übertragen werden und es somit automatisch noch unruhiger werden kann?

Bis zum nächsten Mal

Schenkt uns euer >Herz<

Mittwoch, 25. November 2015

Tragen verbindet...

...und das ist gut so :)

Ich kann mich noch gut an die Worte meiner Oma erinnern, als wir bei einer großen Veranstaltung in unserer Stadt eine Frau sahen, die ihr Baby in einem Tragetuch trug: 
"Guck hin, das arme Baby. Der Rücken ganz rund, es hängt dadrin wie ein Schluck Wasser. Das ist nicht gut für den Rücken, der muss gerade sein..."
Ich war damals total geschockt über "das arme" Baby, aber heute weiß ich es zum Glück besser. 
Ich bin der festen Überzeugung, dass menschliche Babies getragen werden müssen! Es sind Traglinge! Wenn es nicht so wäre, könnte ein Baby doch nach der Geburt gleich laufen wie zum Beispiel ein Fohlen. Leider trichtert uns die Gesellschaft und das moderne Leben von Anfang an ein, wie wichtig es doch ist sein Kind von sich loszubekommen. Siehe die typischen Sprüche: "Ein Baby gehört ins eigene Bett" oder "Trag es nicht ständig rum, sonst gewöhnt es sich daran!" und so weiter und so weiter. Ich glaube die Sprüche kennen wir alle.


Als mein Böhnchen mit dem schreien anfing, habe ich mich viel belesen. Ich suchte nach Lösungen, Hilfe, Beratung. 
Meine Hebamme riet mir schließlich zu einer Tragehilfe. Sie glaubte fest daran, dass mein Böhnchen dann endlich mal zu seiner wohlverdienten Ruhe kommen würde (und ich natürlich auch).
Also googelte ich wieder und stieß auf unglaublich viele Möglichkeiten. Tragetücher, Ring Slings, Tragesäcke, Hüfttragen, Rückentragen uvm.
Leider gab es bei mir in der Umgebung keine Trageberaterin, sonst hätte ich mir dort schon mal helfen lassen. 
Also las ich Erfahrungsberichte und fand schließlich eine Tragehilfe die sehr gut zu mir und meinem Lebensstil passte. Ich konnte mir nämlich nicht vorstellen, mehrmals täglich ein Tuch zu binden. Ich wollte aber auch nicht das mein Böhnchen in einer Stocksteifen Trage stecken muss. Und so kam ich auf den 

Bondolino von Hoppediz

Der Bondolino ist eine ergonomische Bauch- und Rückentrage und lässt sich wirklich easy binden. 

Für diese Trage braucht man keinen Neugeboreneneinsatz. Das war für mich auch ein Pluspunkt. Es mag vielleicht etwas faul klingen, aber ich mag es gerne unkompliziert und einfach. Der Bondolino wächst mit und ist quasi von Anfang an (ab ca.3kg) nutzbar. 

Ich habe mein Böhnchen das erste Mal mit 4 Wochen in den Bondolino "gepackt". Das ging sogar gleich beim ersten Mal sehr gut. Ich war allein und trotzdem habe ich es geschafft, mein Böhnchen einzupacken. Wir haben einen großen Spiegel im Flur und vor den habe ich mich beim binden gestellt. Das hat mir wirklich geholfen. 



Die Bindeanleitung ist super verständlich. Also ich hab es mir einmal durchgelesen und sofort verstanden wie es aussehen sollte ;)




Als ich mein Böhnchen also in den Bondolino gesetzt hatte, korrigierte ich noch seine Haltung nach. In die Anhock-Spreizhaltung sollte man jedes Baby bringen, dass getragen wird. Der Bondolino unterstützt das wirklich super. 
Böhnchens Rücken war also leicht gerundet und optimal gestützt. 
Der Blick in den Spiegel war allerdings gewöhnungsbedürftig. Der Steg zwischen den Beinen unterstützt wie oben schon beschrieben die gewünschte Haltung. Aber das sah natürlich erstmal komisch aus. Bohnes Beine waren eben richtig gespreizt. So wie es auch sein soll. Der Steg sollte immer von Kniekehle zu Kniekehle reichen um die Haltung zu gewährleisten. Sollte der Steg anfänglich zu breit sein, was bei uns nicht der Fall war, liegt dem Bondolino ein Bändchen bei. Das kann man für die Rückentrage zum fixieren der Schultergurte nutzen, aber auch damit den Steg zwischen den Beinen abbinden. 
Mein Böhnchen war also gut platziert, dennoch quittierte er mir mein Handeln erstmal mit lautem Geschrei. Wie immer also. Ich dachte sofort: Na toll, das wars, er hasst das Ding

Doch plötzlich war Ruhe. 
Ich war gerade mal zwei Meter vom Spiegel Richtung Wohnzimmer gelaufen!!!
Ich war ganz erschrocken und schaute runter zu meinem Böhnchen. 
ER SCHLIEF! 
Ich schreib es so groß, weil ich es selbst nicht glauben konnte. 
Er hatte vorher fast nie tagsüber geschlafen. Und jetzt war er ruhig und friedlich. 
Ich freute mich wie verrückt und ging sofort an die frische Luft. 
Das Tragen war eine große Erleichterung für mich. Endlich mal kein Geschrei im Wagen oder im Auto. Endlich ein schlafendes, friedliches Baby. 

Ich trug ihn auch zu Hause. Beim Kochen, beim Essen, beim putzen. Es half mir unglaublich. Sogar bequem sitzen konnte ich mit meinem Böhnchen so. 

Uns hilft der Bondolino auch jetzt noch. Baby Bohne schläft nur nicht mehr gleich ein, sondern schaut sich jetzt überall um. Aber das ist völlig okay so. 
Ich werde diese Trage so lange nutzen, wie mein Böhnchen es toleriert. 
Für größere Babies lässt sich der breite Steg, der die korrekte Haltung unterstützt, nochmal breiter stellen. Ich hoffe das mein Böhnchen noch lange getragen werden möchte. :)

Mir ist allerdings aufgefallen, dass ich tatsächlich noch häufiger schief angeschaut werde, wenn ich mein Böhnchen so durch die Stadt trage. Wir leben in einer Kleinstadt, vielleicht liegt es daran. 
Positiv hingegen fällt mir auf, wie viele Mütter mich auch ganz interessiert anschauen und dabei ihren Kinderwagen schieben. 
Tragen ist so wunderschön und ich bin froh zu sehen, dass es langsam aber sicher richtig in Mode kommt. Man sieht endlich wieder mehr Frauen und auch Männer die ihre Babies tragen.!

Tragt ihr eure Babies?
Wenn ja, wie?

Hat euch mein kleiner Erfahrungsbericht gefallen und wollt ihr noch mehr Infos?
Dann schaut doch einfach mal hier vorbei >Bondolino
Schenk uns dein >Herz<

Dienstag, 24. November 2015

Wie kann ich mein Schreibaby beruhigen?

Ein Schreibaby zu beruhigen ist sehr schwer denn

im "Normalfall" lassen sie sich durch nichts beruhigen. Außer vielleicht durch Stillen oder Fläschchen geben. Das ist ja gerade das schwierige bei einem Schreibaby. Sie zu beruhigen ist fast nicht möglich. Dennoch gibt es ein paar Möglichkeiten die ich ausgetestet habe. Ich stelle sie euch heute vor und berichte die jeweiligen Erfolge oder Niederlagen.

 Der Schnuller ist der Klassiker unter den Beruhigungshilfen.
Ganz oft durfte ich mir anhören: "Gib ihm doch mal den Schnuller!" oder "Der hört schon auf zu schreien, wenn du ihm den Schnuller gibst!"
ES NERVT!
Außerdem war es bei meinem Böhnchen aussichtslos. Er nahm den Schnuller einfach nicht an. 
Mittlerweile klappt es ganz gut, aber in einer Schreiphase ist es immernoch schwierig. 


Kinderwagen fahren soll angeblich die meisten Kinder in den Schlaf schaukeln.
Diese dauerhafte Bewegung und die frische Luft sollen Wunder wirken. Leider nicht bei Baby Bohne. Er schrie auch im Kinderwagen lauthals weiter. Ich habe mich teilweise so geschämt. Überall die gaffenden Leute. Was werden die wohl gedacht haben. Baby Bohne hat ja nicht einfach nur mal geschrien. Er schrie so, als würde man ihn abstechen. Irgendwann habe ich die Menschen einfach ignoriert und mir gedacht: "Die wissen nicht was ich durchmache. Lass sie einfach reden!"

Die nächste Methode ist Auto fahren. Auch dieses sanfte Geschaukel und das Geräusch des fahrenden Autos soll beruhigend wirken. Es soll Eltern geben die noch ihre Kindergartenkinder in den Schlaf "Fahren" müssen.
Diese Methode war bei meinem Böhnchen ebenfalls nicht erfolgreich. Er schrie in seinem Maxi Cosi was das Zeug hält. Manchmal sind wir auf der Hälfte der Strecke wieder umgekehrt, weil es kaum auszuhalten war. Inzwischen geht es mit dem Auto fahren. Aber lange Strecken meiden wir noch immer.
Eine weitere Methode zum beruhigen wäre das Singen oder abspielen sanfter Melodien. Kinder die bereits in der Schwangerschaft regelmäßig eine Spieluhr durch Mamas Bauchdecke hören durften, sollen sich angeblich durch eben diese Spieluhr auch nach der Geburt beruhigen lassen. Baby Bohne war von Musik nicht begeistert. Er schrie so laut, dass er meine liebevollen Singversuche gar nicht hörte (und ich auch nicht). Es ist wirklich schwer zu singen, wenn man sich selbst nicht hört...

Eine wirklich effektive Methode ein Schreibaby zu beruhigen ist meiner Meinung nach eine Tragehilfe. Ob Tuch oder Tragesack ist dabei egal, Hauptsache das Baby wird in der Anhock-Spreizhaltung getragen. Baby Bohne mag das Tragen. Ich werde euch bald einen Erfahrungsbericht zu meiner Tragehilfe schreiben.

Eine weitere Möglichkeit ist das Pucken. Aber auch hierbei gilt, es erstmal austesten. Denn nicht jedes Baby mag das Pucken. Beim Pucken wird das Baby fest in ein Tuch eingewickelt, so das es seine Arme nicht mehr bewegen kann. Klingt hart, ist aber oftmals effektiv da so der Mororeflex nicht ständig das Baby wieder aufschrecken lässt. Baby Bohne war vom Pucken nicht begeistert. Er mag die Enge nicht so sehr. Außerdem hatte ich wirklich Mühe ihn fest einzuwickeln. Irgendwie dachte ich immer es ist zu fest, aber er konnte sich dennoch befreien. Für uns war das Pucken definitiv keine Lösung.

Zu guter letzt folgt mein kleiner Geheimtipp. Ein monotones Geräusch kann Wunder bewirken. Ein Fön oder ein Staubsauger sind perfekt dafür geeignet. Im Mutterleib ist es immerhin sehr laut. :)
Wer nicht arm werden möchte kann sich eine App fürs Smartphone herunterladen oder sein Wunschgeräusch aufnehmen und dem Baby abspielen.
Baby Bohne schläft tagsüber nur mit Föngeräusch. Er braucht das einfach. 
Verwöhnt wird unser Böhnchen damit nicht. Abends schläft er verrückter Weise ohne Föngeräusch ein.  

Habt ihr vielleicht noch ein paar Ideen oder Tipps? 

Was hat bei euch geholfen oder hilft euch immer noch? 

 Schenkt uns euer >Herz<

Montag, 23. November 2015

Baby Bohne aktuell


Huhu. Heute gibt es das erste mal "Baby Bohne aktuell". Ich schreibe heute also ein bisschen darüber, wie Böhnchens aktueller Entwicklungsstand ist, was er so am liebsten mag und was gar nicht geht. 
Viel Spaß beim lesen :)

Baby Bohne ist aktuell fast 4 Monate alt. Er wiegt 6500 Gramm die sich auf zuckersüße 65cm verteilen. Seinen genauen Kopfumfang weiß ich nicht genau, aber das ist auch nicht so wichtig. Er hat eine sehr schöne Kopfform, so viel ist sicher ;)
Tja mit Haaren kann mein Böhnchen nicht wirklich dienen. Sein Kopf ist von einem weichen, hellbraunen Flaum bedeckt. Sollte er seinem Bruder sehr ähnlich werden wird er mal wunderschönes, braunes, dichtes Haar bekommen. Also wir drücken die Däumchen dafür!
Baby Bohne hat auch ein besonders schönes Merkmal was viele gleich bewundern, wenn sie ihn sehen. Beginnt mein Böhnchen zu lachen, zeigen sich super süße Grübchen. Damit bringt er Herzen zum schmelzen. 
Zum Lachen kann ich euch sagen: Es ist noch zahnlos. Aber ich denke so wie Böhnchen sabbert wird sich das bald ändern. Baby Bohnes Bruder hatte mit 3 Monaten schon 2 Zähne. Und die nächsten 2 kamen 3 Wochen später gleich hinterher. Mal sehen wann es bei Böhnchen soweit ist. 
Sein Wortschatz besteht derzeit aus vielen "Spuckgeräuschen, Sabbergeräuschen, Gggggrrrrrr, Haaggggeeeeee und vor allem die Tonarten sind der Kracher. In den höchsten Tönen wird gequietscht und das auch ganz bewusst wenn ihm was nicht passt. Doch all diese Töne sind mir viel lieber, als seine Schreiattacken. 
Das ist eine super Überleitung zum Thema "Dinge die er gar nicht mag". Er mag es nicht nackig zu sein! Er braucht immer irgendetwas am Körper, z.B. einen Body oder eine Strumpfhose. Liegen kann mein Böhnchen noch weniger leiden, als nackig sein. Er hasst liegen! Selbst im Maxi Cosi SITZT er aufrecht. Er lehnt seinen Kopf nicht an, will alles sehen. 
Und damit kommen wir auch gleich weiter zu den Dingen die er wirklich mag. Er mag es nämlich, wenn er alles sehen kann. Dafür werden auch große Anstrengungen betrieben. Er muss wahnsinnige Bauchmuskeln haben bei den Sit Up's die er ständig macht. 
Ganz toll findet er auch seinen großen Bruder. Böhnchen lacht sich kaputt und dafür braucht mein Großer nicht mal was zu tun. 

Baby Bohnes liebste Spielzeuge sind seine Hände, sein Beißring, sein Schnuffeltuch und seine Krabbeldecke. Er schaut sich auch gerne sein Mobile an. Das ist übrigens von Ikea und ich bin begeistert davon. Es ist ein Mobile mit verschiedenen Dingen dran und das Beste daran ist, wenn das Baby drunter liegt sieht es alles ganz genau. Die meisten Mobiles sehen ja für uns irgendwie schön aus wenn sie im Raum hängen, aber das Baby drunter sieht davon nicht viel. Ich verlinke euch das Mobile hier, dann seht ihr was ich meine. 
Baby Bohne trägt derzeit Kleidergröße 62/68. Ich mach ihn gerne mal schick, aber die meiste Zeit trägt er Body, Strumpfhose und ein paar Söckchen. Das ist bequem und zwickt nirgends. Alle Kleidungsstücke wasche ich ausschließlich mit Sensitivwaschmittel, denn Baby Bohne hat sehr trockene und empfindliche Haut. Er ist halt von oben bis unten und von Innen und Außen sensibel ;)
Seine Ernährung haben wir in den letzten Wochen langsam umgestellt. Er wurde 3 Monate vollgestillt und bekommt aktuell HIPP Combiotik HA Pre Nahrung. Die verträgt er gut und dabei werden wir bleiben. 
Er trinkt innerhalb von 24 Stunden 6 Flaschen mit je 170ml. 
Kinderwagen fahren ist immer noch nicht so seine Welt und im Auto muss auch immer wieder der Schnuller "nachgesteckt" werden, damit Baby Bohne beruhigt ist. Sein Traum ist es, den ganzen Tag von mir durch die Wohnung getragen zu werden, aber das ist mir gar nicht möglich. Ich leg ihn jetzt immer öfter mal ab, und meistens klappt das auch ganz gut. 
Sein Schlafverhalten ist fast konstant. Er schläft ca. 19:00 Uhr ein und wacht so gegen 04:00 Uhr wieder auf. Dann gibts ein Fläschchen und dann schläft er nochmal bis halb 7. Und dann gibt es wieder eine Flasche. :)
Ab 09:00 schläft mein Böhnchen dann wieder bis ca.13:00 Uhr. 
Auch dann gibt es wieder eine Flasche und meistens schläft er dann nochmal von ca. 15:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr. Und dann geht der Spaß von vorne los ;)

Soooooooo ich denke das wars erstmal. Nun wisst er genau bescheid, was so aktuell mit meinem Böhnchen los ist. Ich hoffe der Post hat euch gefallen. 
Wenn ja, dann schenk uns doch dein >Herz

Sonntag, 22. November 2015

Neues Design...


Unser vorläufiges Design wurde nun durch das endgültige Design ersetzt.
Aus diesem Grund war "Das Schreibaby!?" heute mehrere Stunden nicht erreichbar. Ich bitte um euer Verständnis :)

Das neue Design ist frisch, fröhlich und modern und so macht das schreiben gleich noch mehr Spaß! 

Bis zum nächsten Post

Schenk uns dein >Herz<



Wenn die Geschwister leiden...

...dann bricht es einem das Herz!

Das ist für mich so ein heikles Thema und es fällt mir so schwer darüber zu schreiben. Es tut mir immer noch so weh meinen Großen so zu sehen...
Es ist für ein Kind sicherlich nie einfach damit umzugehen, plötzlich nicht mehr die Nr. 1 im Hause zu sein. Wir Eltern versuchen alles um keine Eifersucht zu schüren und das große Geschwisterkind so gut es geht in alles einzubeziehen. Ich kenne viele Leute bei denen das problemlos funktioniert. Wenn der Altersunterschied nicht so gravierend hoch ist, klappt es meist sogar noch besser. 
Mein großer Sohn hat sich immer einen Bruder gewünscht. Er hat sich sooo sehr auf seinen kleinen Bruder gefreut, wollte alles miterleben. 
Doch schon meine Schwangerschaft mit Baby Bohne wurde für ihn eher eine unschöne Erfahrung, denn ich hatte mit unglaublich starker

zu kämpfen. Ich übergab mich nach jeder Mahlzeit, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Essen und Trinken war ein rotes Tuch für mich geworden, also lag ich den halben Tag auf dem Sofa und wartete auf die nächste "Attacke". Ich nahm 10 Kilo ab und war nicht mehr in der Lage mich richtig um meinen Großen zu kümmern. Er hat in dieser Zeit viel Fernsehen geguckt, weil ich einfach nicht mit ihm spielen konnte. Diese Zeit war schwer für uns alle. In der 19. Woche war dann endlich Schluss mit der Übelkeit und es ging mir besser.
Dann war es endlich soweit und Baby Bohne kam zur Welt. Meine beiden großen Männer besuchten uns im Krankenhaus und dort war es leider das erste und letzte Mal, dass mein Großer seinen kleinen Bruder freiwillig halten wollte. Zuhause angekommen war ich erstmal dabei alles zu ordnen und wir versuchten irgendwie einen Tagesablauf zu erstellen. Bereits hierbei zeigte sich, dass alles gar nicht so einfach für unseren Großen werden würde. Wir haben nur eine 3 Zimmerwohnung und Schlaf- und Kinderzimmer liegen direkt nebeneinander, getrennt von einer Gipskartonwand! Also musste ich meinen Großen ständig ermahnen, doch bitte etwas leiser zu sein. 
Dann fing es an. Baby Bohne schrie!!! Und seitdem merkt man einfach, dass keine richtige Bindung der beiden Brüder stattgefunden hat. Mein Großer konnte das ständige Geschrei nicht hören. Er fing teilweise an zu weinen und hielt sich die Ohren zu. Es war so schwer für ihn. Einer von uns Eltern schleppte das schreiende Böhnchen durch die Wohnung und der andere versuchte einzukaufen, zu kochen, zu putzen und sich mit dem Großen zu beschäftigen. Und das ist nicht leicht bei 85 Dezibel im Hintergrund!!! 
Die Schreierei war teilweise so laut, dass man sich nicht mal auf ein Kartenspiel konzentrieren konnte. Es ging einfach nicht. Wir mussten unseren Großen also immer wieder enttäuschen. 
Man könnte jetzt sagen:"Hättet ihr doch das Baby mal für eine Stunde abgegeben!"
Im Normalfall ist das kein Problem. Aber bei uns traute sich keiner zu Baby Bohne mal auszufahren. Alle die ihn hielten als er schrie gaben ihn mir nach 5 Minuten zurück und waren erschrocken von dieser Intensität des Schreiens. Viele hatten Angst und wussten nicht wie sie mit ihm umgehen sollten. KEINER konnte ihn beruhigen, nicht mal wir...
Der Große musste immer mehr zurückstecken. Prinzipiell verkroch er sich nach dem Kindergarten in sein Zimmer und kam nur heraus um zu essen oder zur Toilette zu gehen. Im Kindergarten wurde er immer schwieriger. Er bockte viel und suchte verzweifelt Aufmerksamkeit. Er ist selbst ein sensibles Kind und brauchte so dringend jemanden der ihm Aufmerksamkeit schenkt. Wir haben unser Bestes gegeben, aber es reichte nicht aus. Was das Fass zum überlaufen brachte, war die Tatsache, dass alle Kinder seiner Kindergartengruppe einen Schwimmkurs belegen durften. Seine Erzieherin hatte aber Angst ihn mitzunehmen, aufgrund seines derzeitigen Verhaltens. Es war ihr einfach zu heikel, wenn man bedenkt das sie noch auf weitere Kinder zu achten hat. Also war der Kurs für meinen Großen nicht machbar und das war der springende Punkt an dem ich mir sagte: 
Ich begann intensiv mit meinem Großen zu arbeiten. Ich versuchte mir mehr Zeit zu nehmen, auch mit einem schreienden Baby im Hintergrund! Es lässt sich darüber streiten, ob es eine gute Lösung war ihn vom Kurs auszuschließen. Ich denke es war ein Schritt in die falsche Richtung! Aber wie sagt man so schön, der Drops ist gelutscht. Ich werde bald einen Schwimmkurs mit ihm machen und hoffe er freut sich darüber. Klar er ist 6 Jahre alt, aber er braucht uns genauso sehr wie sein Bruder uns braucht. 
Leider hat die Beziehung der beiden wirklich gelitten. Mittlerweile lacht Baby Bohne seinen großen Bruder immer ganz fröhlich an, aber der schaut meistens weg oder lenkt irgendwie ab. Das ist sehr traurig zu sehen. Er möchte ihn auch nicht auf den Arm nehmen und Küsschen gibts nur ganz selten mal. 
Ich habe ihn mal gefragt warum er so zu seinem Bruder ist und da sagte er zu mir: 
Das fand ich so unendlich traurig. Ich versuchte ihm zu erklären, dass Baby Bohne auch mich immer so anschreit und egal was ich sage und tue, er hört nicht auf. Es ist gar nicht so einfach einem 6 Jährigen ein Schreibaby zu erklären. Er ist eigentlich alt genug es zu verstehen, aber irgendwie auch nicht. 
Mittlerweile sind wir auf dem Weg der Besserung. Wir ziehen bald in eine 4 Zimmerwohnung und dort muss mein Großer nicht mehr leise sein! Unser Großer albert immer öfter mit unserem Böhnchen rum und auch ein Küsschen ist hin und wieder drin...

Sind wir schlechte Eltern, weil wir beide Kinder nicht von Anfang an unter einen Hut bekommen haben? Ich glaube nicht. Wir haben alles gegeben und werden es auch weiterhin tun, denn wir lieben unsere Kinder!
ALLE BEIDE 

Wie war, oder ist es bei euch? Habt ihr von Anfang an alles meistern können mit den Geschwistern? Habt ihr vielleicht sogar schon mehrere große Geschwisterkinder?

Schenk uns dein >HERZ<